Dieser Beitrag vereint Inspirationen für die Hochzeitsdeko, vom Ansitz Wartenfels bis zum Schloss Laxenburg: Farben, Blumen, Tischdeko, Papeterie und Schmuck. Zu jedem Thema steht, welche Möglichkeiten es gibt, und dazu Beispiele, wie es bei einzelnen Hochzeiten gestaltet wurde, von hohen Blumensäulen mit Hortensien bis zu einem Kranz aus Schleierkraut für das Gästebuch.
Besonders beliebt sind Rosa, Weiß und Grün, oft zu zweit kombiniert: Rosa mit Weiß, Weiß mit Grün oder Weiß mit einem einzigen kräftigen Akzent. Eine Farbe lässt sich über Torte, Kerzen, Karten und Gastgeschenke durch die ganze Deko ziehen. Um die Blumen geht es im nächsten Abschnitt.
Bei einer Hochzeit in der Hermesvilla in Wien wurde die Hochzeitstorte in Pastell mit Marmoroptik gestaltet, in Rosa, Flieder und Hellblau. Das Schild für den Brauttisch bekam ein Aquarell in denselben Farben, die Gastgeschenke im Glas wurden mit Süßigkeiten in Rosa und Hellblau gefüllt.
In der Träumerei wurde auf die lange Tafel eine goldene Laterne mit einer rosa Kerze gestellt. Am Hannersberg kamen pinke Wabenbälle aus Papier neben die Box für die Wunschkarten, und am Fernblicker wurden rosa und weiße Dragees in Säckchen aus Organza auf die Gedecke gelegt.
Ihr könnt Rosa auf diese Weise in die Deko bringen, auch wenn die Blumen in einer anderen Farbe gewählt werden.
Beim Ansitz Wartenfels wurden für die Trauung die Stühle des Brautpaars mit weißem Stoff bezogen und vor einen Ring aus Pampasgras gestellt. Für die dreistöckige weiße Hochzeitstorte mit Goldkante wurde ebenfalls Pampasgras als Rahmen gewählt.
Am Fernblicker wurden die Gastgeschenke in weiße Tüten mit Monogramm verpackt.
Weiß lässt sich ebenso mit Blau kombinieren. Bei der Hochzeit in der Hermesvilla wurden die Tischnummern in hellblauer Schrift auf weiße Karten gesetzt, im Gabrium wurden die weißen Menükarten mit einem blauen Bändchen in Holzhalter gestellt.
Beim Ansitz Wartenfels wurde Eukalyptus in den Brautstrauß aus weißen Ranunkeln und Rosen gebunden. Für Menükarten und Sitzplan wurde ein Eukalyptus-Aquarell als Motiv gewählt, der Sitzplan bekam dazu einen dunkelgrünen Rahmen, und hinter den Gedecken wurden grüne Stabkerzen aufgestellt.
In der Träumerei wurde der Sitzplan an einer Holzleiter aufgehängt, umrahmt von einem Kranz aus Eukalyptus. Ein handgeschriebenes Schild wurde in eine hängende Holzkiste mit Sukkulenten gesteckt.
Grün lässt sich so über Kerzen, Karten und Pflanzen einbringen, ohne dass dafür grüne Blüten nötig sind.
Blumen werden für den Brautstrauß, für die Trauung und für die Tische gebunden. Die klassische Rose ist bei Hochzeiten immer noch sehr beliebt, dazu kommen Schleierkraut und Hortensien. Jede dieser drei Blumen bekommt hier einen eigenen Abschnitt.
In der Träumerei wurden 2021 rote Rosen mit Protea, Lisianthus und Trockengräsern zum Brautstrauß gebunden. Beim Ansitz Wartenfels wurden weiße Rosen mit weißen Ranunkeln kombiniert, beim Brautstrauß wie beim Anstecker des Bräutigams.
In der Hermesvilla wurden Rosen mit Orchideen ins Gesteck am Brauttisch gesetzt, im Schloss Laxenburg eine cremefarbene Rose neben eine fliederfarbene Hortensie. Bei Rosen könnt ihr zuerst die Farbe festlegen und danach entscheiden, welche Blume daneben kommt.
Bei einer Hochzeit in der Träumerei wurde Schleierkraut mehrfach eingesetzt. Die Eheringe wurden in eine goldgerahmte Glasbox mit Moos und Schleierkraut gelegt, zu den Menükarten wurde es mit Lavendel kombiniert, und das Gästebuch aus Kraftpapier bekam einen Kranz daraus.
Im Gabrium wurde eine Flower Bar aufgebaut, mit Blumeneimern voll Schleierkraut, leeren Glasvasen, Scheren und einem kalligrafierten Schild. Beim Ansitz Wartenfels wurde Schleierkraut mit weißen Rosen zu einem Blumenschmuck gebunden.
Im Schloss Laxenburg wurden hohe Blumensäulen über die runden Tafeln gestellt, gefüllt mit blauen und fliederfarbenen Hortensien, Pfingstrosen und Rittersporn. Die Floristik kam von Ilviras Blumen, die Planung von AMK Weddings.
In der Hermesvilla wurden Hortensien in ein langgestrecktes Gesteck auf dem Brauttisch gesetzt.
Hortensien lassen sich hoch über die Tische setzen oder flach in ein Gesteck legen, je nachdem, was ihr euch für die Tafel wünscht.
Die Hermesvilla und Schloss Laxenburg haben Säle mit Deckenfresko und Kronleuchtern. Bei Hochzeiten in beiden Häusern wurden die Tische weiß gedeckt.
In der Hermesvilla fand die Trauung im Saal statt, die Stühle wurden in symmetrischen Reihen zum Fenster aufgestellt. Für das Dinner wurden die Tische mit weißer Tischwäsche gedeckt, dazu kamen Tischkarten auf Holzständern, eine davon mit der Aufschrift „Brauttisch“.
Der Saal im Schloss Laxenburg hat ein Deckenfresko mit Putten, eine Reihe Kristalllüster, einen Kamin und hohe Bogenfenster. Bei einer Hochzeit dort wurden runde Tafeln eingedeckt und dazwischen die Blumensäulen mit Hortensien aufgestellt.
Wenn der Raum schon Deckenfresko und Kronleuchter hat, könnt ihr die Deko auf Blumen in zwei Farben beschränken. Für einen hohen Saal lohnt es sich, mit der Floristin über Blumen in der Höhe zu sprechen.
Neben Farben und Blumen gehören die Tafel und die Karten zur Hochzeitsdeko, manchmal auch der Schmuck, der für die Fotos bereitgelegt wird.
Am Hannersberg wurden auf einen petrolfarbenen Läufer Kerzen in Pink, Orange und Grün gestellt, dazu Zitronen und Tischnummern aus Holz.
Im Haas Haus wurde die weiße Tafel im verglasten Raum mit Kerzen und einem roten Blumenarrangement in der Mitte gedeckt, gebunden von Doll’s Blumen. Am Fernblicker wurden goldene Platzteller gewählt, auf jeden Platz wurden eine Menükarte und ein Gastgeschenk gelegt.
In der Träumerei wurde die Einladungskarte aus Kraftpapier gestaltet, mit getrockneten Blüten und Spitzenband. Im Gabrium bekam die Einladung ein orangefarbenes Wachssiegel.
Am Hannersberg wurde der Tagesablauf auf eine Kreidetafel geschrieben, der Sitzplan wurde aus Holzscheiben mit Wäscheklammern gebaut. Am Fernblicker kamen die Infos zum Shuttle mit QR-Codes auf eine Karte im Holzhalter, im Schloss Laxenburg gab es die Menükarten in mehreren Sprachen.
Für die Detailfotos wird oft Perlenschmuck bereitgelegt. Im Gabrium wurden Perlenohrringe zusammen mit den Eheringen neben die Einladungskarte gelegt, am Fernblicker auf eine altrosa Rose im Brautstrauß.
Im Schloss Laxenburg wurde der Verlobungsring mit blauem Stein auf eine hellblaue Blüte gelegt, neben die Menükarten kam eine Perlenkette. Es lohnt sich, Einladung, Ringe und Schmuck am Morgen gemeinsam bereitzulegen.
Die klassische Rose ist bei Hochzeiten immer noch sehr beliebt, in Weiß, Creme, Altrosa oder Rot. Auch Eukalyptus, der in den letzten Jahren an Beliebtheit eingebüßt hat, ist an den richtigen Stellen gesetzt immer noch ein Hingucker. Ein Geheimtipp für außergewöhnliche Blumen sind Ranunkeln, Orchideen, Protea und Rittersporn.
Zwei bis vier Farben sind üblich. Weiß mit einem einzigen roten Arrangement ist eine ruhige Lösung, Weiß lässt sich ebenso mit Blau und Flieder kombinieren. Am anderen Ende stehen vier Farben zusammen, etwa Pink, Orange, Grün und Petrol. Ihr könnt mit einer Grundfarbe anfangen und eine zweite dazunehmen, wenn ihr einen Akzent auf den Tischen haben möchtet.
In einem hohen Saal mit Deckenfresko lassen sich Blumensäulen über runde Tafeln stellen, in einem verglasten Raum kann ein einziges Arrangement in der Mitte einer weißen Tafel genügen. Plant ein, Fotos vom Raum zum ersten Gespräch mit der Floristin mitzunehmen, wenn ihr die Location schon gebucht habt.
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